„SPD vor Ort“: Besuch der Meller Tafel in Rabber

Wenn das Geld knapp und der Monat noch lang ist, heißt es für viele Menschen: an allen Ecken & Kanten eisern sparen! Oft reicht das Geld trotzdem nicht aus, um die grundlegenden Bedürfnisse des alltäglichen Bedarfs zu decken – auch bei der Ernährung müssen nicht selten Abstriche gemacht werden. Eine Abordnung der SPD Bad Essen besuchte nun die Meller Tafel in Rabber: Eine ehrenamtliche Einrichtung, die versucht, bedürftige Menschen mit guten Lebensmitteln für kleines Geld zu unterstützen.

„Bis zu 200 Personen nehmen die Tafel wöchentlich in Anspruch“, so erklärte Albert Korte von der Meller Tafel den Sozialdemokraten bei ihrem Besuch. „Jeden Donnerstag von 14 – 16 Uhr können Menschen mit geringem Einkommen hier für wenig Geld Lebensmittel einkaufen, sofern sie ihre Bedürftigkeit nachgewiesen haben“, so Korte weiter. Zu den Kunden der Tafel gehören Menschen aus vielen Gesellschaftsschichten: „Vom Hartz4-Empfänger, dem Arbeitnehmer mit geringem Einkommen bis hin zum Rentner“, erklärte Korte.

Auf Spenden angewiesen!

Untergebracht gegenüber dem alten Bahnhof in Rabber finanziert sich die Einrichtung vollständig durch Lebensmittel- und Geldspenden. „Leider haben wir in den letzten Wochen zu wenig Spenden erhalten“, so Fe Lucas, die zusammen mit Albert Korte durch die Räume der Tafel führte. „Oft reichen die Lebensmittel nur knapp aus, um allen Bedürftigen zu helfen!“, so Lucas weiter.

 

Die Bad Essener SPD-Gruppe zeigte sich beeindruckt von dem hohen ehrenamtlichen Engagement der Beteiligten – so wurden z. B. die Räumlichkeiten komplett in Eigenarbeit umgebaut. Zur Zeit betreuen 13 ehrenamtliche Helfer die Tafel in Rabber: „Freiwillige, die mithelfen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen“, so Korte. „Aufgaben gibt es genug!“

Ortsvereinsvorsitzender Axel Gruczyk dankte abschließend Albert Korte und Fe Lucas im Namen der SPD Bad Essen für den interessanten Einblick in die Tätigkeit und Aufgabe der Tafel und wünschte den Mitarbeitern alles erdenklich Gute für ihre wertvolle Tätigkeit. „Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die sich für die Gesellschaft engagieren“, so Gruczyk.